Das Auge isst mit

Pepper Drops als Beilage
Quelle: Pepper-Drops™

Essen ist ein multisensorisches Erlebnis, bei dem nicht nur Geschmack und Geruch, sondern auch das Sehen eine bedeutende Rolle spielt. Der Ausdruck „Das Auge isst mit“ betont genau diesen Aspekt der Esskultur, der oft übersehen wird. Er verdeutlicht, dass die Art und Weise, wie ein Gericht präsentiert wird, genauso wichtig sein kann wie sein Geschmack.

Visuelle Anziehungskraft als erster Eindruck

Bevor das Essen den Mund erreicht, hat der Genießer bereits einen ersten Eindruck durch seine Optik erhalten. Ein ansprechend angerichtetes Gericht kann die Vorfreude steigern und die Wahrnehmung des Geschmacks positiv beeinflussen. Farben, Formen und Texturen können harmonieren und ein visuelles Fest für die Augen schaffen. Hierfür gibt es verschiedenste Beilagen, z.B. kleine Paprikaschoten (Pepper Drops), mit denen das erreicht werden kann.

Komponenten und Beilagen als Dekorationselemente

Neben Hauptzutaten können Komponenten und Beilagen nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch ergänzen:

  1. Farbkontraste: Ein grüner Brokkoli neben einer gelben Polenta oder ein rotes Tomatenragout neben weißem Fisch schaffen lebendige Kontraste.
  2. Texturen: Knusprige Elemente wie Croutons oder Nüsse bieten einen Kontrast zu weichen Komponenten wie Pürees oder Cremesuppen.
  3. Form und Anordnung: Die gezielte Platzierung von Beilagen kann ein Gericht ausgewogen und symmetrisch erscheinen lassen, wodurch es ästhetisch ansprechender wird.

Die Rolle der Psychologie

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Präsentation eines Gerichts unsere Geschmackswahrnehmung beeinflussen kann. Ein kunstvoll präsentiertes Gericht wird oft als schmackhafter und hochwertiger wahrgenommen als ein unordentlich serviertes. Es erweckt den Eindruck von Sorgfalt und Können seitens des Küchenchefs und lässt uns das Essen mehr schätzen.

Nachhaltigkeit und Ethik in der Präsentation

Neben der Ästhetik gibt es auch ethische Überlegungen bei der Essensdekoration. Übermäßige Dekoration, die letztlich weggeworfen wird, kann als Verschwendung betrachtet werden. Es ist daher wichtig, dass die dekorativen Elemente nicht nur schön, sondern auch essbar und lecker sind.

Fazit

Die Art und Weise, wie Essen präsentiert wird, kann unser gesamtes kulinarisches Erlebnis beeinflussen. Durch den geschickten Einsatz von Komponenten und Beilagen können Köche nicht nur den Geschmack, sondern auch das Auge begeistern. Es geht darum, eine Balance zwischen Ästhetik, Geschmack und Ethik zu finden, um ein wirklich beeindruckendes Gericht zu kreieren. Denn wie das Sprichwort sagt: „Das Auge isst mit“.

Die Urnenbestattung

In Deutschland gibt es einige Möglichkeiten einen geliebten Menschen zu beerdigen. Die gängigsten sind dabei die Erdbestattung und die Urnenbesetzung. Die Urnenbeisetzung ist dabei nur eine Variante der sogenannten Feuerbestattung.

Eine Feuerbestattung erfordert, dass der Leichnam des Verstorbenen in ein Krematorium gebracht wird, wo er in einem Sarg eingeäschert wird. Diese Kremation bildet die Grundlage für verschiedene Formen der Feuerbestattung, bei denen die Asche des Verstorbenen stets in einer Urne aufbewahrt und beigesetzt wird. In Deutschland gibt es verschiedene Möglichkeiten der Urnenbeisetzung, wie zum Beispiel die Seebestattung und die naturnahe Baumbestattung. Anonyme Bestattungen sind ebenfalls in der Regel Feuerbestattungen. In anderen Ländern sind auch Luftbestattungen und Diamantbestattungen zulässig. Der Vorgang der Einäscherung bedeutet aber auch, dass die Beisetzung nicht innerhalb von 4 – 8 Tagen nach dem Tod stattfinden muss. Je nach Wahl des Krematoriums kann es  

Ablauf vor der Einäscherung

Bevor eine Einäscherung eines Leichnams stattfinden kann, müssen verschiedene Schritte beachtet werden. Zunächst muss bestätigt werden, dass es der ausdrückliche Wunsch des Verstorbenen war, auf diese Weise bestattet zu werden. Im Idealfall liegt hierüber eine schriftliche Erklärung vor, die zu Lebzeiten verfasst und unterzeichnet wurde. Wenn keine solche Erklärung vorliegt, müssen die Hinterbliebenen glaubhaft machen, dass die Einäscherung der ausdrückliche Wille des Verstorbenen war.

Im Krematorium wird dann eine zweite Leichenschau durchgeführt, die in Deutschland zwingend erforderlich ist. Diese dient der eindeutigen Identifizierung des Verstorbenen und soll die Todesursache noch einmal bestätigen. Eine erneute Untersuchung nach der Einäscherung ist nicht möglich, daher ist diese zweite Leichenschau besonders wichtig.

In Deutschland gibt es eine Sargpflicht, auch bei Feuerbestattungen. Der Leichnam muss in einem Sarg eingeäschert werden, da dieser den Verbrennungsprozess erleichtert und beschleunigt. Zur eindeutigen Zuordnung der Asche wird dem Sarg ein gekennzeichneter Schamottstein beigefügt, der auch Ofenmarke genannt wird. Dieser Schamottstein ist hitzebeständig und wird nach der Kremierung in einer Aschekapsel in einer Urne beigesetzt.

In der Regel werden vor der Kremation medizinische Hilfsmittel wie Herzschrittmacher aus dem Körper entfernt, um den Einäscherungsprozess nicht zu gefährden. Diese Maßnahme ist notwendig, um eine erfolgreiche Kremation zu gewährleisten.

Die Urnenbeisetzung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Urnenbeisetzung, die unterschiedliche Orte und Grabarten umfassen. Eine Möglichkeit ist die Beisetzung der Urne in einem Urnengrab auf einem Friedhof. Eine andere Option ist die überirdische Beisetzung in einem Kolumbarium.

Naturnahe Bestattungsformen bieten auch eine Alternative zur herkömmlichen Friedhofsbeisetzung. Hierzu zählen unter anderem die Seebestattung und die Baumbestattung. Bei einer Seebestattung wird die Urne im Meer beigesetzt, während bei einer Baumbestattung die Urne unter einem Baum beigesetzt wird. Diese Bestattungsarten bieten die Möglichkeit, die Asche des Verstorbenen in der Natur ruhen zu lassen, an einem Ort, der eine besondere Bedeutung für den Verstorbenen hatte oder von ihm geliebt wurde.

Bei einer klassischen Urnenbeisetzung auf einem Friedhof ist der Ablauf am Ende ähnlich, wie bei einer Erdbestattung. Die folgenden Schritte können natürlich je nach Bundesland, Gemeinde, Friedhof und persönliche Wünschen variieren.

Die Trauergäste kommen am Friedhof an und treffen sich am Bestattungsort. Vor der eigentlichen Beisetzung findet in der Regel eine Trauerfeier statt, die von einem Trauerredner, einem Geistlichen oder einem Familienmitglied geleitet werden kann. Hier haben die Trauergäste die Möglichkeit, Abschied zu nehmen und letzte Worte zu sagen. Es folgt die Beisetzung der Urne. Die Urne wird in der Regel in einem bereits vorbereiteten Grab platziert. Eine Trauermusik kann dabei abgespielt werden. Angehörige haben auch die Möglichkeit, Blumen oder Kränze auf das Grab zu legen.

Nach der Beisetzung haben die Trauergäste Zeit, sich von der verstorbenen Person zu verabschieden und sich gegenseitig zu kondolieren. In der Regel findet nach der Beisetzung ein gemeinsames Zusammensein statt, bei dem die Trauergäste sich stärken und über den Verstorbenen sprechen können.

Insgesamt ist die Urnenbeisetzung und die damit verbundene Einäscherung eines Leichnams ein sensibler Vorgang, der mit Sorgfalt und Respekt durchgeführt werden sollte. Ein guter und respektvoller Bestatter hilft bei der Organisation einer Feuerbestattung und beantwortet alle Fragen, die im Zusammenhang mit diesem Thema auftauchen.

Durchbruchschutz – Benötige ich das?

Berufsgefahren gehören zu manchen Berufen dazu, unteranderem liegt die Gefahr bei Dachdeckern und anderen Handwerken sehr hoch. Trotz allen Sicherheitsmaßnahmen geschieht es leider oft, dass diese bei einem Fehltritt oder durch Stolpern bei einem Absturz zu Schaden kommen. In diesem Beitrag erfahren Sie welche nötigen Sicherheitsmaßnahmen es gibt, um diese Gefahr so gering wie möglich zu halten.

Absturzsicherung während der Bauphase

Zunächst müssen alle Dacharbeiten, die in einer Höhe über 2 Meter stattfinden, einen Schutz vor einem Absturz vorweisen. Wenn dies aus bestimmten Gründen nicht möglich ist, müssen zumindest Auffangeinrichtungen vorhanden sein. Kollektive Schutzmaßnahmen sowie technische Sicherheit, können von allen Beteiligten genutzt werden und haben deshalb auch Vorrang vor der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA).  Beispiele für Kollektive Schutzmaßnahmen wären unteranderem:

  • Ein Fangnetz
  • Geländer an Dachkanten
  • Absturz- oder Trittschutz bei Dachöffnungen

Der Anseilschutz ist nur zur persönlichen Sicherung und nur zulässig, wenn der kollektive Schutz aus technischen Gründen nicht möglich ist. Mitarbeiter, die auf dem Dach arbeiten, müssen eine Schulung zum Arbeiten auf Dächern absolviert haben und eine persönliche Eignung vorweisen.

Absturzsicherung nach der Bauphase

Meistens werden Dächer nach dem Bau nur noch zur Inspektion, Reparatur oder Wartung zwischen den Lichtkuppeln sowie Lichtbändern betreten. Im Normalfall sollte aber jedem Handwerk davon ausgehen, dass die Lichtkuppeln und Lichtbändern nicht zu betreten sind. Bei manchen Gebäuden ist jedoch ein Durchbruchschutz bei Lichtkuppeln Pflicht. Wenn diese geprüft wurden, erhalten Sie bei Einhaltung der Norm einen Sticker von der MPA oder LGA. Für Wartungsarbeiten am Dach sind Abbruchnetze, Gitterschutz und Durchbruchschutz ebenfalls verpflichtend.

Systeme für die Durchsturzsicherheit

Lichtkuppeln und Lichtbänder sind durch den Aufsetzkranz eigenen Bauteile und werden nicht als ein Teil des Daches gezählt. Die Mindestaufsetzkranzhöhe beträgt 15 cm, bei RWA-Anlagen müssen es sogar 25 cm zwischen Abzugsöffnung und Dachebene sein. Meist werden Lichtkuppeln und Bänder eingebaut, um dem Gebäude mehr natürliches und ausreichendes Licht zu spenden. Systeme für den Durchbruchschutz kann man Grundsätzlich in 4 Gruppen einordnen:

  • Maßnahmen auf oder an Lichtschalkonstruktionen
  • Maßnahmen auf der Höhe des Aufsetzkranzes in der Lichtöffnung
  • Maßnahmen unterhalb des Aufsetzkranzes
  • Maßnahmen über und unterhalb des Aufsetzkranzes in der Lichtöffnung

Fazit

Ein Durchbruchschutz ist nicht immer verpflichten, trotzdem sollte ein Gebäude diese zur Sicherheit der Mitarbeiten auf dem Dach aufweisen. Jährlich geschehen mehrere Absturzunfälle, die eventuell mit einem Durchbruchschutz hätten verhindert werden können. Wenn Sie sich und Ihren Mitarbeitern etwas mehr Schutz bieten wollen, können Sie sich gerne bei Ihren Experten für Brandschutzanlagen genauer informieren.

Alles Rund um Schnelltests

Was ist ein Antigen-Schnelltest?

Antigen-Schnelltests auf das Coronavirus SARS-CoV-2, auch Schnelltests genannt, werden von geschultem Personal vor Ort durchgeführt und ausgewertet. Allerdings gibt es seit einer Weile sogenannte Online-Schnelltest. Bei diesem führt man den Test vor seiner Webcam oder Handykamera aus und zeichnet dieses auf, um es später geschulter Personal zu zusenden. Anschließend erhält man ein Zertifikat über das Ergebnis, dieses ist in ganz Europa anerkannt.

 Antigen-Schnelltests funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Schwangerschaftstests. Die Schnelltests auf SARS-CoV-2 weisen bei einer Infektion bestimmte Eiweiße des Coronavirus SARS-CoV-2 in den Schleimhäuten der Atemwege nach. Antigen-Schnelltests können die verschiedenen Virusvarianten des Coronavirus SARS-CoV-2 ähnlich gut erkennen. Der Antigen-Schnelltest ist weniger empfindlich als ein PCR-Test. Das bedeutet, dass eine größere Virusmenge notwendig ist, damit ein positives Ergebnis angezeigt wird. Wenn beispielsweise kurz nach einer Ansteckung erst wenige Viren vorhanden sind, kann der Antigen-Schnelltest noch negativ ausfallen, obwohl die getestete Person infiziert ist.

Wie sicher ist der Test?

Auch der Selbsttest ist wie alle Antigen-Schnelltests nur eine Momentaufnahme, d.h. schon am nächsten Tag könnte man Corona-positiv sein. Die Selbsttests haben eine gewisse Fehlerrate. Der Antigen-Schnelltest ist nicht so zuverlässig wie ein PCR-Test. Beim Schnelltest / Selbsttest ist eine größere Menge an Viren erforderlich, um ein positives Ergebnis anzuzeigen.

Ein negatives Testergebnis kann etwa vor einem Besuch der Großeltern zusätzliche Sicherheit geben. Wichtig ist, auch bei einem negativen Testergebnis die Hygieneregeln wie Abstand, Händewaschen, Lüften und Maske-Tragen weiterhin einzuhalten.

2G-Plus-Regelung

Bürgertests werden wieder wichtiger, da in vielen Lebensbereichen inzwischen die 2G-Plus-Regelung gilt, das heißt neben einer vollständigen Impfung ist auch ein Bürgertest erforderlich, um z.B. Freizeiteinrichtungen oder Restaurants besuchen zu können. Ausnahmen von der 2G-Plus-Regelung gibt es dabei regelmäßig für geboosterte (dreifach geimpfte) Personen bzw. für Personen, die doppelt geimpft und zugleich genesen sind. Die Regelungen werden von den einzelnen Bundesländern festgelegt und können daher je nach Bundesland unterschiedlich sein. Beachten Sie daher für die gültige Corona-Schutzverordnung Ihres Bundeslandes.

Gebrauchte Testkits richtig entsorgen

Nach der Verwendung gehören die einzelnen Bestandteile eines Testkits in drei unterschiedliche Mülltonnen:

  • Gebrauchte Stäbchen, Lösungen und Testkassetten = Restmüll
  • Begleitzettel und Umverpackung (sofern aus Pappe) = Altpapier
  • Plastikbehälter, -tütchen und Umverpackung (sofern aus Kunststoff) = Gelbe Tonne

Zusammenfassung

Online Schnelltests mit Zertifikat sind eine gute Variante für Personen mit wenig Zeit oder Leute die sich nicht gerne anstellen. Sie erhalten ein Zertifikat, ganz wie gewohnt, auf ihre E-Mail-Adresse. Sie können mit diesem Zertifikat in den Urlaub fliegen, Essen gehen oder auch Ihren Freizeitaktivitäten nachgehen.